Freitag, 21. Februar 2014

Lebenshelden 

Ein kleiner Auszug.



Seit ich das Thema "Lebenshelden als Buch" angeschnitten habe, erreichte mich die ein oder andere Nachricht, worum es denn bei dem Buch geht. Und das... das ist nicht ganz einfach in ein paar Worten zu beschreiben. Deshalb, für alle die es interessiert... ein kleiner Auszug.


(...) der Sommer 89 war fast vorüber und ich erinnere mich noch an eine wunderschöne Strandparty in Süditalien. Meine Eltern pflegten immer den Sommer in Cervo zu verbringen. Meist erstreckte sich dieser Zeitraum über die gesamten Schulferien, so das ist es nicht kannte wie es ist die Ferien mit Freunden zu verbringen, mit denen man sonst das ganze Jahr über zusammen ist. Für mich bedeutete es auch meine Kamera zu reinigen, und mich mit Dingen zu versorgen die es in Italien icht gab. Der kleine Fotoladen im Urlaubsort kannte mich schon, und wusste von meiner Vorliebe für den Agfa 400 Iso Film mit 24 Aufnahmen für 3900 Lire.

Mit den Jahren bildete sich eine Gruppe aus Freunden. Alles Kinder und Jungendlicher deren Eltern die gleiche Gewohnheit hatten wie meine. Einer dieser jugendlichen nannte man "Fish". Fish war 16 Jahre alt, als ein Jahr älter als ich, sportlich, kurze Harre, braungebrannt, groß, gut aussehend, soweit ich das als Mann beurteilen kann. Fish hatte seinen Namen daher, weil er ausschliesslich nur Wasser trank. Warum er das tat hat keinen interessiert, nur mich. "ich will Pilot werden. Kapmfjetpilot. Da muss man Fit sein", bekam ich als Antwort. Kampfjetpilot... Wow. Mir schossen die Bilder von Top Gun durch den Kopf der in etwa der selben zeit im Kino lief. Auf der vorhin erwähnten Strandparty gab es alles mögliche zu trinken. Und natürlich auch Wasser. Wasser in allen möglichen Gefässen. Ich mochte damals kein Wasser.

Ich erinnere mich andiesen Abend noch so gut, weil Fish und ich sehr lange redeten. Die Leidenschaft zum Beruf die uns beide schon in ganz jungen Jahren gepackt hat. Kampfeinsätze in Russland, Fotoshootings in Amerika. Jugendträume. Für mich war immer klar das Fish einmal als Held im Fernseher gefeiert wird. So verging der Abend und die Nacht. Ich machte mich auf den Heimweg der gut 2 Kilometer Sandstrand mit sich brachte. An diesem Abend ist mir eines sehr klar geworden...
Wir alle Leben mehr oder weniger das gleiche Leben. Einige sind reicher, unendlich reicher, einige arm, sehr Arm, es gibt kluge, weniger kluge, dicke, dünne, grosse, kleine, ehrliche, unehrliche, feige und mutige Menschen. Im Kern, im schnitt sind wir alle irgend wo gleich. Uns allen passieren Dinge die wir mit Geld, Klugheit, oder sportlichkeit nicht beeinflussen können. Der Tot der Oma, eine Krankheit, oder ein Zufall der ganz plötzlich passiert.  In dieser Nacht ist mir aber auch klar geworden, das es doch einen gewaltigen Unterschied gibt. Während verlierer sich meist mit der Situation zufrieden und geschlagen geben, handeln Gewinner ganz anderst. Gewinner fangen erst dann zu kämpfen an wenn es spannend wird, und verlierer zum Endspurt im Jammern ansetzen. Gewinner verhalten sich wie Gewinner. Verlierer wie verlierer. Nach vielleicht  20 Minuten war ich zuhause. Zuhause am Meer, weit weg von Schule, Verantwortung und frühem aufstehen. An der Ecke stand eine kleine Strassenlampe die auf einen Mülleiner schien. Ich holte die Kamera heraus, und drückte ab. Noch heute hab ich das Bild bei mir zuhaue. Zuhause in Ulm. Ganz nah bei meinem Studio, ganz nah an der Verantwortung. Heute stehe ich gerne früh auf. (...)

Montag, 10. Februar 2014

Lieber 40. Geburtstag,


als ich 20 war, warst du ganz schön weit weg. Mit 30 jahren hab ich mich schon öfters an Dich erinnert. Und morgen, morgen stehst Du vor der Türe.

Warum es gerade der 40. ist weiss ich nicht. Vermutlich liegt es daran das Du mir eine kleine Grenze in den Kopf gesetzt hast. 40 jahre alt zu sein ist genau so wundervoll schön wie auch ein wenig erschreckend. Man hat das Gefühl die Uhr läuft von da an rückwärts. Meine Großmutter pflegte immer zu sagen das jede zeit etwas besonderes war. Alte Menschen machen das, weil Sie es wissen. Heute verstehe ich diesen Satz ganz anders als damals.

40 jahre Erfahrung, 40 Jahre Glück. In 40 Jahren passiert unglaublich viel, und doch empfinden wir das die zeit immer schneller tickt. Das hängt in erster Linie damit zusammen das wir Wiederholungen schneller wahrnehmen. Die Zeit vor Weihnachten, der Frühling, Nächte unter dem Sternenhimmel. Wer 40 mal Weihnachten erlebt hat, für den ist es nichts neues.

Das spannende an der Sache ist, als ich damals zur Welt kam wussten meine Eltern nicht, das sie 40 jahre später schon lange nicht mehr am Leben sind. Das ich meinen 40. Geburtstag im Internet Blogge. Damals gab es kein Internet.

Ich hatte unwahrscheinliches Glück. Von vorne Weg konnte ich meine Berufung finden. Vermutlich lebe ich ein anderes Leben als die Mehrzahl. besser oder schlechter - das weiss ich nicht. Nur anderst. So anderst, das ich jeden morgen glücklich aufsetehe, und am Abend zufrieden einschlafe.

36 Jahr zuvor. Das Picslocation-Rot ist geblieben.
Meinen 40. Geburtstag wollte ich immer schon mit Freunden feiern. Auch hier weiss ich nicht warum. Ich denke weil diese mich zu dem gemacht haben was ich heute bin. Mit 40 Jahren lernt man auch zu ignorieren. Menschen die einem nicht wichtig sind, haben nicht mehr den Platz den Sie davor hatten. Nur über Menschen die mir wichtig sind mache ich mir Gedanken. Das war einer meiner Lebenserfahrungen. So einfach wie es sich anhört, so Feinfühlig war diese Erfahrung auch. man regte sich über etwas auf, und merkt, das doch eine Form der "Wichtigkeit" da sein muss.  Heute Lese ich irgend etwas, bekomme was mit, und kann ganz normal weiter machen.

Auch das Thema Leben und Tod war mit 40 Jahren noch nie so dicht an mir dran wie in den Zeiten davor. Je älter man wird, desto häufiger wird man damit konfrontiert. Man hat, und sammelt Informationen. Früher hat man damit etwas angefangen, heute überlässt man manchem sein Schicksal, weil man nichts kaputt machen will. Die Wahrheit kommt eh immer raus, auch eine sehr schöne und gerechte Erfahrung im selben Zusammenhang.

Ich habe eine von Faceboo gelernt. Das es jedem in einem bestimmten Schema ähnlich ergeht. Wenn man sich die zeit nimmt, und auf Profilen ist deren Timeline man verfolgt, so erkennt man fast schon wie an der Börse einen bestimmten Rhytmus. Glück, Trauer, Wut, Zufriedenheit, Neubeginn, oder das jähe Ende einer Epoche.  Wer etwas mehr postet, und ehrlich ist, der liegt genau in diesem Lebensfeld.

Überhaupt hat sich in 40 Jahren so viel verändert, das man es damals für unmöglich gehalten hätte. Die Kunst liegt meist darin Trends zu erkennen. Es macht Spaß auf Details zu achten die in keiner Weisse zu Aussagen passen, und es macht nachdenklich  wenn etwas wirlich einmal zusammenpasst und es die falschen trifft.

Ein sehr erfolgreicher Manager ist deshalb erfolgreich weil er etwas vn Gewinnmaximierung versteht. Diese Maximierung kostet Opfer. Ein Familienvater der 15 jahre lang für das Unternehmen da war, und nun unter eine Rentabilitätsgrenze von 10 Cent fällt, sitzt nach geschönten Worten auf der Strasse. Ein Manager der das ganze nicht mehr aushält springt aus dem 15 Stock, und jemand der die Wahrheit erzählt, dem ist gut daran geraten das Land fluchtartig zu verlassen.

Ich habe mich nach 40 jahren daran gewöhnt das die die viel haben, und wissen wie Sie Ihre Ellenbogen einsetzen immer das bekommen was Sie wollen. Die Mutter die das nicht kann, und auch gar nicht will geht leer aus. Daran haben wir uns gewöhnt.  Ein Freund von mir hat mich auf die Idee gebracht eine kleine App zu installieren, die mir anzeigt wer mich bei Facebook löscht. Im Grund ist mir das egal. Spannend fand ich nur, das es Menschen sind, die kurz davor nochmal auf's Gaspedal getreten haben so das man Zufälle ausschliessen kann. Überhauot wird Facebook überbewertet. Ich freue mich immer wenn ich Nachrichten von Menschen lese, die mir etwas bedeuten. Manchmal kann ich sogar eingreifen und  helfen. Oft will ich gar nicht, das man weiss woher die Hilfe kam. 

Menschen vergleichen sich immer. Manche mit Neid, andere mit gnadenloser Ehrlichkeit. Früher versuchte ich zu motivieren wenn ich merkte das etwas bei jemanden nicht funktionierte. heute weiss ich, das es für die Katz war. Die  Mischung aus Show, Talentfreiheit, und Unwahrheiten ist für das eigene Leben bestimmt. Nicht für meines. Ich hatte immer das Glück Dinge sehr früh zu erkennen. manchmal gab ich mir mehr Mühe in der Hoffnung doch noch etwas bewegen zu können. Heute lass ich das, und merke wer es verdient. Ich habe, ohne zu übertreiben, 100.000'de in den Sand gesetzt weil ich Menschen helfen oder unterstützen wollte. Meistens ging der Schuss gewaltig nach hinten los, weil man gar keine Hilfe wollte. Ich habe für Unternehmen gekämpft, für Menschen, für Situationen, weil ich der festen Überzeugung war, das es nach dem Prinzip funktioniert wie es in meinem Leben kenne. Heute nutze ich die Zeit um zu schreiben, und um etwas gutes zu tun, baucht man eben auch manchmal etwas Luft.

In der letzten Zeit habe ich mir einiges vorgenommen. Dafür müsste ich wohl 200 Jahre alt werden. Als Kind wollte ich immer schon Fotograf werden. Mein Vater sagte immer zu mir:" Oh, ein Graf - Ein Fotograf".

Und ich wurde es, schneller als ich dachte. Was einmal funktioniert, funktioniert auch ein zweites mal. Vielleicht geht alles wieder viel viel schneller als erwartet.  Gesehen habe ich das meiste auf der Welt. Erlebt wohl auch. Das werden keine neuen Herausforderungen mehr sein. Wenn ich morgen mit Familie und Freunde zusammen bin, hab ich mehr ereicht, als ich mir wünschen kann.

Ich weiss das alle Ihr Päckchen haben, ich weiss, (inclusive mir) wer sich wo , wie, durch was verkauf, und dazu muss man die Weissheit nicht mit Löffeln gefressen haben. Manchmal reicht ein wenig ein Gefühl, das einem aus reiner Übung heraus sagt warum was so ist.

Lieber 40. Geburtstag. Ich freue mich auf Dich. Ich habe alles was ich mir wünsche. Ich weiss nicht ob man, genessen an den Dingen die als Grundlage dienen, man mehr aus so einem Leben machen kann. Ich wünsche mir, das alles genau so bleibt wie es ist. So bin ich glücklich, so bin ich echt, so bin ich 40.



 

Mittwoch, 29. Januar 2014

Danke


als ich mich 2007 bei Facebook angemeldete war mein Hund neben mir in meinem Homeoffice gelegen. Seit dem gab es unzählige Bilder von uns zu sehen, und viele Menschen haben ab dort unser Leben begleitet.

Als ich die Nachricht gestern schreiben musste, sass ich nicht im Homeoffice sondern im Studio. Ich traute mich nicht wirklich nach Hause, und entschied mich mit Anita für einen Spaziergang. In dieser Zeit haben mich hunderte (!) von Nachrichten erreicht. Nachrichten die einem den Mut geben einzuatmen, und zu wissen man ist nicht alleine. Nachrichten die berührten, Nachrichten von Menschen die ich bewundere, und Nachrichten von Menschen die gezeigt haben - Ich bin auch in schweren Zeiten bei Dir, und bei euch.

So kannte man uns. Sommer 2009
Einige enthielten den Text, das man sehr wohl mitfühlen kann, da einem vor kurzer oder langer Zeit das selbe passiert ist. Einige sprachen Mut zum und andere Verständnis dafür das es nicht leicht ist.

Wenn man so viele Nachrichten in der Brusttasche am Herzen trägt, kann die Welt untergehen - man weiss das alles gut wird.

Das hat sehr geholfen, und dafür möchte ich mich bei allen wirklich sehr bedanken. Jeder der ein Haustier hat, und zum ersten mal mit dem Tod konfrontiert wird, weiss wie unglaublich schwer es ist los zu lassen. Bei mir war es der 3. Abschied. Mein schwerster, und mein schönster.

In solchen Momenten macht man sich keine Gedanken über Tierklinikrechnungen, Termine, oder wie in meinem Fall auch die Blitzanlage die mich vermutlich meinen Führerschein für ein paar Monate kosten wird. Es waren ein paar Minuten Zeit die ich gewinnen konnte. Zeit die vielleicht noch gebraucht werden konnte um zu helfen. Dann laufe ich eben die nächsten Monate.

Los zu lassen ist leichter wenn Freunde für einen da sind. Alles Menschenmögliche getan zu haben um 100% sicher zu stellen das alles richtig war verspricht einem die Gewissheit einer Dankbarkeit.

Nach dem Spaziergang ging es kurz weiter zum Supermarkt. Ich war inzwischen 85 Stunden wach. Als ich die Menschen im Markt sah wurde mir klar das sich die Welt weiterdreht. Die Bäckereiverkäuferinnen verkauften Ihr Brot, im Supermarkt wurden Regale aufgefüllt, und Menschen stellten Lebensmittel in Ihren Einkaufswagen.

Draussen war ein kleiner Hund angebunden der auf sein Herrchen wartete, solange dieser Brot, Wein, und vermutlich Hundefutter kaufte. Wir haben kein Hundefutter mehr mitgenommen. Dafür aber Liebe spüren können. Liebe von unserem Hund, der Dankbar war für eine unglaublich schöne Zeit.

Die Möglichkeit nun wieder mit Sport anzufangen ( auch da nächste Promiboxen wird irgend wann mal kommen :-)  ), auf Reisen gehen, und auch mal die Nacht zum Tag machen zu können beweist den Anbruch einer neuen Zeit für mich. Das Vermissen wird bleiben. Dafür bin ich dankbar.

Picslocation mit einbezogen, sind es mehrere 1000 Menschen die ich zumindest virtuell (gut) kenne. Viele davon haben Haustiere.  Es wird leider jeden treffen. Morgens sehe ich immer Katzenbabys und Hundewelpen mit Ihren stolzen neuen Herrchen oder Frauchen. Vor knapp 10 Jahren gehörte ich auch dazu. Jeden Tag sterben Tiere. Für die Besitzer beginnt eine schwere zeit. Wir alle begleiten, im besten Fall, einen Lebenszyklus und haben selbst in der Hand was wir als Menschen daraus machen. Natürich hat mein Hundetrainer Martin recht. Maisson wurde verwöhnt. Es war für uns selbstverständlich nur das beste Fleisch zu kaufen,und beim Lieferservice wusste man schon was für Ihn mitbestellt wurde.

Am Drive In Schalter gab es Hamburgerfleisch ohne Brötchen - durchgereicht durch das Beifahrerfenster.  Es war nicht einfach unser Traumbett zu kaufen, schliesslich brauchten wir ja Platz zu dritt. Die Erinnerungen daran das Bett aufzubauen, und an die erste Nacht bleiben.

Vermutlich geht es genau darum. Erinerungen schaffen, von denen man später weiss, das jede Zeit etwas besonderes hat. Die Guten, wie die Schlechten Zeiten.  Sterben werden wir nun alle mal. Die Frage ist nur wie zufrieden wir dann sind. Auf Maissons letzten Bild sieht er unglaublich alt aus. Der Körper innerhalb weniger Tage funktionsunfähig. Die Natur forderte ihr Recht. Ohne Schmerzen, ohne Leiden, nicht alleine, in einer Dankbarkeit die nur ein Hund empfindet der glücklich war.

Heute haben mich die ersten Kunden angesprochen. Die "stille Post" funktioniert auch hier.

Vielleicht schaffe ich es, euch mit meinen Bildern weiterhin zu berühren. Wir haben in den letzten Jahren unglaubliches erlebt. Wir haben Menschen durch unser Netzwerk zusammengebracht, die neue Dinge schaffen. Ehen sind bei uns entstanden bei denen sich 2 Menschen hier kennen und lieben gelernt haben. Hunde haben ein neues Zuhause gefunden, und manch einer, der "nur" Bewerbungsbilder brauchte, ging nach einem Telefonat mit einem neuen Job in ein neues Leben.  All diese Dinge wären nicht passiert wenn es euch nicht geben würde. Deshalb liebe ich meinen Job. Deshalb war es das mindeste was ich an Weihnachten tun konnte, das ich die geschenkaktion für jeden gestartet habe. Manchmal weiss ich gar nicht wie ich das alles zurück geben soll. Oft weiss ich das es passiert ohne das man es mitbekommt.

Als ich mich entschieden habe wieder zu schreiben, dachte ich auch nicht das in kurzer zeit so viele menschen den Blog hier lesen. Damals, zu "lebenshelden.de" Zeiten gab es kein Facebook.

Vielleicht werden es 2 Teile. In meinem Buch Lebenshelden
geht es auch um Ansichten. Ich finde kein wirkliches Ende, weil jeden tag so viele neue Dinge um mich herum passieren, das ich ewig daran schreiben könnte. Ich denke aber, das die Zeit dafür gekommen ist, das Buch zum Abschluss zu bringen,und die Dinge nach aussen zu tragen die mir wichtig sind.  Ungeschönt, echt, wahr.

Auch wenn ich es schon ein paar mal geschrieben habe... Man sagt immer ".... den oder die hab ich ja noch nie in echt gesehen." Geht mir auch so, und auch den Menschen die mich nur virtuell kennen.

Dann gibt es viele Menschen die mich kennen, und die auch Maisson kannten. Und alle, egal wie man uns kennt waren und sind für uns da gewesen. Ich kann an dieser Stelle  nur nochmals danke dafür sagen. Danke das Ihr uns auch hier begleitet.

Das Leben geht weiter. Natürlich sitzen wir jetzt nicht hier und schreien Hurra. Natürlich schmerzt es, und natürlich wird es auch nicht von heute auf morgen aufhören. Wir haben hier Termine wie an jedem Tag. Es macht Spaß, lenkt ab, und ist Inhalt meines Lebens. Wir haben uns, wir haben euch, wir haben die Liebe. Danke











Dienstag, 28. Januar 2014

Maisson

meine große Hundeliebe


Es war an einem dieser typischen Sommer/Herbstsonntage. Als ich Maisson meinen Hund vor 9 1/2 Jahren zum ersten mal sah, war es Liebe auf den ersten Blick.

Heute, an einem kalten Januartag ist er gestorben. zumindest sein Körper. Ohne zu leiden, bewusst gehen zu wollen, glücklich bei uns gewesen zu sein. ich selbst mache diese Erfahrung nicht zum ersten, aber vielleicht zum letzten mal.
Die Zeit mit Maisson war prägend für mich. Wir waren 9 1/2 Jahre lang ein Team, unzertrennlich. Wir haben gelebt, geliebt, gestritten und uns wieder vertragen. Im Grunde fast wie in einer alten Ehe.

Mir wird es fehlen. Mir wird das begrüsst werden fehlen, mir wird das stinkende Fell fehlen, und ich bin mir sicher das ich in der nächsten zeit auch noch morgens spazieren gehen werde. Mit Ihm, tief in meinem Herzen.

Ich habe ein lächeln auf den Lippen. Ein lächeln das einer meiner größten Wünsche in Erfüllung gegangen ist. Sterben ohne Schmerzen. Sterben, wo einem noch ein klein wenig Zeit bleibt sich zu verabschieden. Einzuschlafen um für sein Leben zu kämpfen, zu bemerken das es nicht den geringsten Sinn hat, und Ihn weiterschlafen zu lassen.

Für immer zusammen.


Dieses große Gefühl des Todes mit zu erleben, innerhalb einer Bindung die kanpp 10 Jahre ging. Jeden Tag, bei jedem Wetter.

Die letzten Jahre waren seine besten. Ein reifer Hund in den besten Jahren. Das Schicksal hat es gut mit uns gemeint. Der Tumor hat Ihm letztendlich nur 80 Stunden beigesetzt. Keine Wochen, Monate, Jahre.

Die Zeit bis zum Schluss ausleben zu können um dann friedlich einzuschlafenm, mit Menschen die einem wichtig sind ist ein großes Glück.

Es wird sich natürlich etwas verändern. Hunde zu sehen die Gassi gehen. In solchen Augenblicken denkt man nicht an den Tod. Wir waren uns ähnlich. Wir hatten beide unseren Dickkopf, unser Temperament. Wir passten toll zusammen, und werden es auch immer sein.

Wenn Du als kleiner Dobermannstern auf mich schaust, auf den Weg den wir beide immer gegangen sind, dann wink mir zu. In meinem Herzen winke ich zurück. Wir werden uns noch oft zuwinken, bis wir uns wieder sehen.

Dienstag, 21. Januar 2014

Ich bin ein Star - holt mich hier raus!

Warum wir näher am Dschungelcamp wohnen als wir dachten, und wie einfach umschalten ist. 


In den letzten Tagen wurde selten so oft über ein Thema gesprochen wie vom Dschungelcamp. Wir erleben Dramen, großes und kleines Kino, müssen schmunzeln, und schütteln den Kopf. Und, wie es bei solchen Sendungen immer so ist, man kann sich auf uns verlassen.

Wann immer wir eine Möglichkeit sehen jemanden eins rein zu drücken sind wir zu 100% mit vollem Leib, und voller Seele mit dabei. Wir lassen uns keine Gelegenheit entgehen, uns am Müll für's Gehirn aufzugeilen, und freuen uns über Niederlagen, Gelästere und Provokationen.

Ein kluger Sender weiss das. Ein kluger Sender wird alles tun um uns dabei zu unterstützen. Inzwischen weiss jeder das nicht alles echt ist. Zumindest hat man sich Taktiken zurech gelegt, wie man was am besten verkauft. Und wenn dann mal die Nerven mit einem durchgehen, passt diese Taktik auch wunderschön zum Plan.

Schaltet an und ab wann es Ihm gefällt.
Ich habe kurz überlegt, wie ich den Blog beginne. Zu einfach ist es nun die Brücke zu schlagen, die raus aus dem Fernseher, und rein ins reale Leben führt. Sind wir nicht alle "Z" Promis... ?

Warum sehen wir uns das an? Weil wir es kennen. Nur die Umgebung ist anders. Vollkommen egal ob schön in einer Tiefgarage aufgebaut, oder im wirklichen Dschungel. Wir kennen es. Und alles was man kennt mag man, wenn auch zugegeben auf seine eigene Art und Weise.

Wir kennen Menschen die würden so ziemlich alles dafür tun, im Arbeitsdschungel zu überleben. Da gibt es Verträge die so Einseitig sind, das Sie nur ein bekloppter unterschreiben würde, es wird gelästert, geplant, und verkauft was das Zeug hält.

Verkauft? Ja. Die eigene Meinung. Den eigene Vorteil. Den eigene Nutzen. Wir leben ständig im Verkauf. Die Frage die sich immer stellt ist die des Talentes, die des Nutzens, und vor allem die der Schmerzgrenze.

Manches Äffchen wird sich fragen warum Menschen so sind. Und diese Liste kann genau so lang wie undurchsichtig sein. Ein Fussballprofi dem vorgegeben wird was er zu sagen hat, wird weniger Fans haben, als jemand der mutig genug war 2 Millionen Menschen den Mittelfinger zu zeigen. Ob dies angebracht ist, vermag woanders zu stehen. Im Dschungel ist es einfach nach 3,4 'Tagen zu sehen was echt ist und was nicht. In unserem alltäglichen Leben ist dies schon schwerer. Meist entdecken wir es dann wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist. Und was hilft neben den Erfahrungen? Training. Vielleicht ist es nicht verkehrt sich ganz bewusst auf Schauspieler einzulassen. Vielleicht macht es auch einmal Sinn zu fühlen was passiert wenn man vom gewünschtem Drehbuch abweicht.

Einiges liegt in unserer Natur. Unwiderruflich. Einiges bauen wir dazu um eine bessere Position zu erreichen. Und manches haben wir uns angewöhnt. Wir Menschen können aber noch viel mehr. Wir können zusammenhänge erkennen. Wir können uns fragen, welches Motiv hinter einem Verhalten steckt. Der Banker der zum Vertragsabschluss drängt hat einen Grund. Jemand der sich selbst in den Himmel lobt hat einen, und wer es nötig hat alles runter zu spielen der erst recht.

Im Fernseher ist es schwerer. Nicht immer findet man die Fernbedienung gleich. In unserem Leben ist unsere Fernbedienung immer griffbereit. Man muss die Batterien nicht wechseln, und hat viel mehr Funktionen auf der Tastatur als man denkt.

Ich bin ich, lasst mich hier drin. Drin in meiner eigenen Welt die ich mir so zusammen baue wie sie mir gefällt. Mit meiner Fernbedienung schalte ich an und ab. ich mache lauter und leiser, schneller und langsamer. Und wenn ich keine Lust darauf habe, meine Entäuschung Kund zu tun ,weil jemand der Meinung ist, den anderen übers Ohr hauen zu müssen, dann lass ich es einfach.

Welche Farbe hat Deine Fernbedienung. Meine ist Bunt - Farbe ist schliesslich geschwätzig.




Samstag, 11. Januar 2014

Glück gehabt... 



Als mich vor ein paar Monaten eine Nachricht von einem Freund erreichte in der ich auf die Teilnahmemöglichkeit bei der Millionärsshow hingewiesen wurde, fand ich das Konzept spannend.

Eine Million, nicht für mich, aber ein haufen Ideen was sinnvoll wäre. Ich war nicht der einzige mit dem Gedanken...

Wenig später erreichten mich Nachrichten von Menschen die sich beworben hatten, und deren Ideen toll waren. Eine Million kann eine Menge Geld sein. Richtig eingesetzt.... Kurze Zeit später kamen weitere Info's und Nachrichten wie Menschen die eine helfende Idee hatten, nicht wirklich eine Chance bekamen eingeladen zu werden. Ich kämpfe sehr gerne um Ziele, und als ich gestern einen Kanidaten gesehen habe, der im Rollstuhl den Skaterpark benutzt, und somit einen neuen Lebensmut entdeckt, habe ich es kurz bereut nicht mitgemacht zu haben.
Kurz, weil in der ersten Folge ein schwerkrankes Kind gegenüber einem Breakdancer stand, und in der 2. Folge die legalisierung von Drogen, querschnittsgelähmten jungen Menschen den Rang abgelaufen hat. Ich war sauer, und erleichtert. Spätestens jetzt wusste ich, das es nicht funktioniert hätte.

Ich weiss nicht nach welchem Gesetz Kanidaten ausgesucht werden, und nach welcher "Demokratischen" Abstimmung Kanidaten in die Endrunde gewählt werden. Öffentlich ist es bekann... Was dort wirklich passiert... ich weiss es nicht. Ich hab auch nicht sehr viel Ahnung von Mediazahlen, und ich weiss auch nicht, welche genauen Zielgruppen mit welchem Sender defineirt werden... 

Aber ich weiss das wenn ein 15 jähriges Mädchen im Rollstuhl sitzt, es vielleicht ein kleiner Lichtblick ist, wenn Sie sich trotz Ihrer lebenslangen Behinderung bewegen kann, und spaß an Sport hat.

Ich weiss auch das Eltern die ein behindertes Kind haben, wirtschaftlich an Ihre Grenzen getrieben werden. Es ist zu einfach zu sagen, das man ja Krankenversichert ist. Mich hat diese Aussage im letzten Jahr weit über 15.000 EUR gekostet.

Und ich weiss, das es um eine einzige Sache geht. Um Einschaltquoten. Wäre ich gehässig würde ich sagen dass das alles schon von langer Hand geplant war, um ins Gespräch zu kommen. Ich bin nciht gehässig, und glauben kann ich es selbst auch nicht wirklich. Auszuschliessen ist es dennoch nicht.  

Das Konzept, die Idee, das Format mag spannend sein. In der falschen Umsetzung aber wertlos. Sat1 regierte nach einem Shitstorm nach der ersten Folge damit, das Sie ein Spendenkonto für das kranke Kind eröffnete , und selbst,  in Relation zu der Million, ein paar Euro einbezahlt haben. Würde dies jemand aus der Industrie und Wirtschaft machen, würde es heissen jetzt kauft sich jemand sein Gewissen frei. Dort war es eine Entschuldigung für ein nicht perfektes Wahlsystem.

Ich bin kein Freund von Gejammere. Überall ist es besser als hier, alles ist grau und schlecht.In jedem anderen Land gibt es das und jenes... nur bei uns...

Wir haben einiges erreicht. In unserem Land ist so gut wie niemand verhungert. In der Nachkriegszeit haben wir unser Land aufgebaut, auch mit der Unterstützung von anderen Ländern. Die Zeiten wo wir uns für Qualität verstecken müssen, hat es nie wirklich gegeben. Wir arbeiten, sind fleissig, und können in jedes Land der Welt Urlaub machen. Perfektionismus kann auch anders aussehen. Ein Ausreiseverbot gibt es bei uns nicht. Müssen wir uns nach solchen Leistungen tatsächlich so einen sche... geben ? Die Begründung warum Haschisch legalisiert werden soll war im übrigen, das, nachdem keine Homesexuellen mehr verfolgt werden, die Kiffer die einzigen Bösewichte sind, denen die Polizei als Gruppe den Herd heiss macht. Deutschland ist nicht das einzige Land in dem es verboten ist Drogen zu nehmen. In der ganzen EU ist dies so. Holland als Ausnahme, hat seine Regeln drastisch gegen "Konsumausländer" und Drogentouristen verschärft.

Fernseher - Made in Germany. In der realen Welt gibt es Paare denen das Geld fehlt sich einen neuen Kinderwagen zu kaufen. Einige davon gehen arbeiten, andere tun so. Ein gebrauchter kann es genau so gut tun. Aber es gibt eben auch Familien die einfach zerissen werden. Wenn Drogen legalisert werden, wird dies nicht weniger oft passieren. Es gibt Familien die stehen so was vor dem aus, weil andere Ihren Hals nicht voll genug bekommen haben. Es gibt Familien die Millionen besitzen, und dieses Geld sofort hergeben würden, wäre Ihnen dadurch nur das ein oder andere Unheil erspart geblieben, und es gibt Familien, die geben die Brot und Suppe wenn Du zu Gast bist, und sparen sich das in der Folgewoche an eigenen Leib wieder ein.

Ich würde mich über ein Format freuen in dem sich vielleicht Hilfsbedürftige melden können, und Sat1 dann das Problem löst. Unbürpkratisch, schnell, ohne viel TamTam. Eine Mutter deren Kinder nichts zu Essen haben, Tiere die in Not sind, behinderte die unsere Hilfe brauchen. Einzelfälle die ohne unsere Hilfe keine Chance mehr haben. keine Schmarotzer die nur darauf warten wieder etwas umsonst zu bekommen. Echte Hilfe.  Ein anderer Sender macht es vor. Bei "The biggest Loser" geht's ja schliesslich auch. Warum dann nicht die Kilos jemanden geben, der hungert? Ich mag die Show, weil ich den Namen dafür passend finde. ... ...




Donnerstag, 19. Dezember 2013

Liebes Jahr 2013


Über uns, über mich, über euch und über Picslocation. Was war & was kommt.


vielleicht bin ich dieses Jahr etwas früher dran als sonst, aber was soll ich sagen? Du gingst diesesmal  ja auch wahnsinnig schnell vorbei...

Das Jahr 2013 war das jahr der Krankheiten, des Erfolges, und der Veränderung. Weniger Erwaret habe ich nicht. Die letzten Jahre habe ich es mir zur Gewohnheit gemacht ein wenig über das vergangene Jahr zu schreiben. Vor 2 Jahren in London,  Dann hier, und da ich nichr weiss wo es mich Sylvester hinverschlägt, und ob es dort Internet gibt, wird dieser kleine Rückblick vom Studio aus geschrieben.

Mit Rola's Comeback hat das Jahr sehr früh angefangen. Videoproduktionen mit Josie, einer Band deren Fan ich geworden bin, und andere spannende Projekte gaben sehr viele Emotionen wieder.

Im Bereich der Unterstützung von Neugegründeten Unternehmen konnten wir von 28 stück 25 Erfolgreich machen. Neue frische Ideen, Unterstützung durch unser Netzwerk, und Konzepte die gegriffen haben, waren dafür ausschlaggebend. So entstand in Ulm eine erstklassiger neuer Cateringservice der nun Firmen wie Mercedes Benz oder RegioTV beliefert,  oder ein neues Möbelstück das sich "Bent" nennt, und für eine Kleiderablage gedacht ist. Der Vertrieb mit den neuen Produktbildern gestaltete sich  Erfolgreich, und das Konzept das sich Qualität durchsetzt hat sich bewahrheitet. Eine Erfahrung die in 2013 einen Stellenwert eingenommen hat, war die, das es in der Region eine breite Zielgruppe gibt, die Qualität erkennt. In den ersten Umfragen wurde ein Preis akzeptiert der bis zu 173% über dem Verkaufspreis lag.

Im Frühjahr, mitten in den Vorbereitungen zum Promiboxen 2013 kam dann der vorzeitige K.O. Bandscheibenvorfall mit OP Indikation. Das Boxen konnte ich abschreiben, und bekam dafür die schönste Liebeserklärung meines Lebens. "Dann kämpfe ich eben für uns beide". Das war die Antwort von Anita im Krankenhaus. Auf die OP habe ich verzichtet. mir war das Risiko zu groß. Anita hat den Boxkampf nach Punkten verloren, aber den Respekt aller Zuschauer dafür gewonnen.

In den darauf folgenden Wochen war das Thema Mercedes Benz Donaumasters 2013 angesagt. zwischenzeitlich kömpfte ich mich von einer Hochzeit zur nächsten, und meine Bandscheibe kämpfte tapfer mit. Für mich war dies ein Zeitrau, in dem unglaublich viel passiert ist. Einige haben sich gefreut. Konnten es kaum erwarten, um zu lesen wie ich unter Schmerzen 13, 14 Stunden lang durchfotografiert habe. Ob in Deutschland oder wo anders. Auf der anderen Seite gaben mir ganz viele Menschen die Kraft die eigenen Grenzen auszuprobieren und sprachen mir Mut zu. Das hat sich bezahlt gemacht. Während der Donaumasters im Frühsommer 2013 war es zum ersten mal erträglich geworden, unter dem Bandscheibenvorfall zu arbeiten.

Der Sommer brachte viel neues für uns. Ein Pferdegestüt, wirklch aussergewöhnliche Aufträge, und über 300 Hochzeiten die wir zu fünft fotografierten. Das interview mit der Onlineplattform Ulmate.de gab mir Gelegenheit ein wenig aus meiner sicht zu plaudern, und wir durften Martin Döhler kennenlernen der Mit D.O.G.S nun auch in Ulm Erfolgsgeschichte schreibt, und Maissons Hundecoach ist.

Als der Sommer zu Ende ging, zog es uns für eine kurze Zeit nach Nizza. Unsere urlaube sind meistens immer nur 2,3 Tage lang, und wir konnten zum ersten mal in diesem Jahr die freie Zeit und das Meer geniessen. Was ich in Nizza nicht vergessen habe war Anitas Boxkampf. Ich hatte Gelegenheit Danke zu sagen. Danke in Form von 2 wunderschönen Verlobungsringen die im Mailänder Stil gefertigt wurden, und seitdem an unseren Fingern sind. Als wir nach hause kamen und es bekannt gaben passierte etwas, mit dem wir nicht gerechnet hatten. Uns ahben so unglaublich viele tolle Menschen dazu gratuliert. Einige kamen mit kleinen Geschenken ins Studio, und man sprach uns auf der Strasse darauf an. Es war ein wahnsinnig schönes Gefühl, so viel Glück zurück zu bekommen.

In der Zwischenzeit entstanden neue Kontakte, udn bestehende wurden vertieft. Die A.S.I. Wirtschaftsberatung kam mit tollen Ideen auf uns zu, und so entstanden auch neue Freundschaften die sich auch über gemeinsame Ziele definierten. Ich verfolge gerne Entwicklungen bei Google+ oder Facebook. Mein Lieblingsstudio, der David Health Club den wir im laufe des Jahres unterstützen, hat sich klasse entwickelt, und für uns bedeuten solche Situationen immer, das es egal ist, was man tut, solange Leidenschaft Qualität trifft.

Im Herbst stellte sich heraus das eine unserer Visagistinnen mit Ihren Betrügereien aufgeflogen ist, und wie es beim Netzwerk eben so ist, gab sich eine Information die andere, und binnen kürzester Zeit konnten wir alle Informationen zusammentragen, um darauf zu reagieren. Der Blog in dem alles nach zu lesen ist, ist immer noch Online, und so erkannte der ein oder andere eine Chance sein geld zurück zu bekommen. Der Herbst brachte aber noch viel mehr, als falsche Transen mit dicken Hintern. Zum einen wurde der Bandscheibenvorfall langsam erträglich, und zum anderen erüllte ich mir selbst einen kleinen Traum mit einer neuen Kamera. Bevor man sich versah, fielen die letzten Blätter von den Bäumen, und als ich eines Abends an der Donau entlang lief, und die Dunkelheit herein brach, wurde klar, das es Winter wird.Von jetzt auf gleich. Das Jahr war so gut wie vorbei.

Die kommenden Wochen waren Aufregend Shootings mit Aufsichtsräten, Webprojekten, und Imagefilmen gestalteten unseren Studioalltag. Einige Projekte werden ins Jahr 2014 mitgenommen, und andere konnten wir schon 2013 abschliessen.

Ein Projekt, Ulm's neue Boxakademie liegt mir schon jetzt am Herzen. Mit einem Team wie Olympiaarzt Mark Dorfmüller,  Spitzentrainer Thommy Wiedemann, und anderen Größen, wird dies ein Sportprojekt werden, in dessen Team wir fest intigriert sind, und das sich nun in alle Richtungen sehr gut entwickeln kann, und auch wird.

Im November durften wir Anja Hirth mit Ihrer Familie kennen lernen. Aus Familienbildern wurden neue Ideen geboren, und so entstand der Kontakt zu Ulms kleinen Spatzen. Das Projekt wird als Spendenaktion am kommenden Samstag starten, und wir stecken mitten in der Vorbereitungen dafür. RegioTV hat vor kurzem darüber berichtet, und wir hoffen das genügend Spendengelder zusammen kommen.

Das was auf Facebook immer zu lesen ist, sind ca. 25-30% von dem was hier passiert. Das Jahr 2013 war aussergewöhnlich. Und das bei fast jedem den wir kennen, und kennen lernen durften. Ob bewusst oder unbewusst, es haben sich neue konstellationen ergeben und wir freuen uns über jeden Erfolg den wir vermitteln konnten. Auch die ein oder andere Maske ist 213 gefallen, in deren Situation zwar entäuscht waren, es aber verkraften konnten. Umgekehrt haben sich viele Freundschaften bewiesen, und einige konnten sogar richtig vertieft werden. Wie geht es 2014 weiter?

Ein komplett neuer Internet Auftritt wird das Jahr 2014 einläuten. bereits schon im Januar wird nicht nur ein neues Layout, sondern ein vollig neues Sytem Online gehen, das durch funktionalität überzeugt. Den 1. Platz zu halten ist nicht einfach, jedoch sehr realistisch. Es wird eine Neuauflage der Donaumasters 2014 geben, die wir begleiten, und schon heute sind über 100 Hochzeiten fest in Planung. Der Bereich Hochzeitsvideo wird etwas verstärkt ausgebaut, und wir haben neue, sehr inovative Ideen am Start. Ansonsten werden wir das Rad nicht neu erfinden.

Wir werden weiterhin alle Fördern mit denen wir gerne zusammen arbeiten, und sind gerne bereit zu teilen. Wir werden aber auch 2014 niemanden hinterher trauern der eigenbrödlerisch alles im alleingang gestaltet und tag täglich neue Ausreden hat. Unsere Zeit ist wertvoll geworden. Nicht für uns, aber für alle die zu uns gehören. Es wäre Schade wenn Ressourcen verschwendet werden, von denen wir alle profitieren können.

Im Jahr 2013 haben wir uns zu oft versetzen lassen. Dies wird 2014 nicht mehr passieren. Komm ich heute nicht, komm ich vielleicht morgen wird in dieser Planung wenig platz finden. Schätzungsweise 98% unserer Kunden sind super zuverlässig. Wenn mal etwas dazwischen kommt, ist das undramatisch. Wenn ein Zug nicht fährt...Kein Problem. Und wenn man krank im bett liegt, finden wir mit Sicherheit auch eine Lösung. Aber umsonst warten, um sich dann ausreden anzuhören, während jemand anderes dringend Hilfe braucht... Das wird so nicht mehr stattfinden.

Ein wichtiges Thema werden auch noch soziale Projekte sein, die wir auch 2014 weiterhin unterstützen. Auch hier haben sich sehr viele neue Kontakte und Möglichkeiten aufgetan. Dazu brauchen wir im übrigen kein Weihnachten.

Das Thema gelästere wird 2014 genau so behandelt wie 2013. In der Praxis ist es einfach so, das sobald etwas neues auftaucht, wir dies in der Regel ein paar Minuten später mitbekommen. Im übrigen sind wir so fair, und geben Sachen die wir hören auch entsprechend weiter. Es ist immer sehr einfach heraus zu bekommen wer wo was erzählt, und bei 99% aller Fälle brauchen wir gar nicht darauf reagieren, da sich das meiste eh immer von selbst erledigt. Das liegt zum einen daran, das es immer die gleichen sind, und die scheitern regelmässig, und zum anderen sind es Menschen, die die letzten 10 Jahre nichts auf die Reihe gebracht haben, und sich damit eine Ventillösung erarbeiten. Zeit ist wertvoll geworden... Dies trifft auf solche Situationen auch zu.

Und zum Schluss haben wir noch im Sommer 2014 ein bischen V.I.P. Luft zu verschenken. Und da hoffen wir, das es die richtigen trifft.

Danke an alle die uns 2013 begleitet haben. Den Menschen wo sich unsere Wege in diesem Jahr getrennt haben, wünschen wir natürlich auch alles Gute. Es wird bestimmt noch Gründe dafür geben, die wir heute nicht einmal erahnen. Manchmal sind Schritte notwendig. und manchmal übernimmt ein anderer für jemanden das denken und handeln, und hier, wird man erst nach einer gewissen zeit schlauer.  Ich bin mir sicher, das wir alle gestärkt in ein tolles jahr 2014 gehen, wenn wir es wollen. Sie wir Ihr für uns da seid, so werden wir auch für euch da sein. Ich bin motiviert diese Zeit zu erleben. motiviert, weil ich weiss, das nicht viel schlimmes passieren kann. Motiviert zu wissen, das ich nicht alleine bin, so wie Ihr nicht alleine seid. Ein Prinzip das die letzten Jahre mit steigender Qualität und Tendenz funktioniert hat, wird auch in Zukunft noch besser und effizienter funktionieren.

Vielleicht habt Ihr die gleichen Erfahrungen gemacht wie ich auch.. Die meisten Probleme lösen sich von selbst, wenn die Zeit dafür kommt. macht euch nicht all zu viele Gedanken. In den letzten 20 Jahren war es immer so. Sonst würdet Ihr jetzt nicht vor dem Monitor sitzen, und diese Zeilen lesen.

Tschüß 2013, willkommen 2014... Ich bin bereit...