Mittwoch, 10. Juni 2020

Schwarz und Weiss - 2020 George Floyd

Schwarz Weiss 2020 George Floyd


In Zeiten wie diesen verändert sich alles. Corona, die Menschen unsere Wirtschaft und unsere Zukunft. Ist das alles noch normal ? Ob es nur mir so geht ? Diese Frage stellen sich viele. Ein gutes lesen, euer Peter Neher.


Sklaverei, der weisse Mann, Kriminalitätsstatistik, Todesstrafe USA, Ungerechtigkeit, Menschenhandel, die Liste ist lang. Sehr lang. Seit meine Generation und ich bin Jahrgang 1974 auf der Welt ist führte man uns an die Normalität. 10 Jahre früher war es normal das ein schwarzer bei einer Verkehrskontrolle angehalten wurde weil er nicht das älteste Auto fuhr. Damals war es auch undenkbar das ein schwarzer in der deutschen Nationalmannschaft spielt. Heute, nach Jordan, Michael Jackson und Martin Luther King ist diese Zeit Gott sei dank vorbei. Zumindest hat sie sich erheblich in unserer Gesellschaft verbessert. Vorbei wäre übertrieben. 

Das es nie sein darf das ein Mensch bei einer Kontrolle durch die Polizei gefesselt ums Leben kommt steht ausser Frage. War George Floyd kriminell ? Anscheinend Ja. Mehrere Gefängnisaufenthalte stehen in den Akten, wie bei vielen weissen eben auch. An dem Abend seiner Verhaftung war er wohl nicht ganz Drogenfrei und hat versucht in einem Geschäft Zigaretten mit Falschgeld zu bezahlen. 4,5,6 Dollar. Spannender fand ich dann die Nachricht das sich der Polizist der nebenbei in einem Nachtclub arbeitete und George Floyd sich wohl kannten. Wohl gemerkt wenn dies stimmt. Und spätestens hier wird das für mich dann zum Vorsatz. 

Was dann passierte war unglaublich. Ein Land im Ausnahmezustand. Vandalismus , Rassismus,
Ausschreitungen. Einsatz des Militärs. Trump in einer Knallhartlinie. Nach einer Woche beruhigte sich die Lage. Bilder von eingeschlagenen Scheiben und Plünderungen wurden weniger. George Floyd wurde in einem goldenen Sarg aufgebahrt und weltweit wurden Trauerfeiern und Gedenkveranstaltungen abgehalten. 

Nach der Beisetzung neben seiner Mutter sah man Bilder weisser Menschen die den schwarzen die Füsse waschen.

Nun scheiden sich die Geister. Ist es übertrieben? Gerecht ? Normal ? Wer hat der Mutter die weissen Füsse gewaschen deren Kind von einem schwarzen vor einen Zug gestossen wurde ? Ist ein Mord aus Rassismus anders zu werten wie ein Mord einer kranken Psyche ? Macht es andere wütend zu sehen das es aus dem Gleichgewicht gerät und wird das selbe beim nächsten schwarzen Menschen passieren der Opfer wird? 

Ich denke hier wird jeder eine eigene Meinung haben. Geprägt von dem was erlebt wurde, geprägt von dem was man glaubt und denkt zu wissen. Das Leben als höchstes Gut zu sehen, unabhängig einer Hautfarbe ist zumindest ein Schritt in eine normale Richtung. Für 2020 ist das ganze jedoch äusserst tragisch. Solch ein Vorfall hätte es nie geben dürfen und wenn, hätte er in den 50'er oder 60'er Jahren spielen müssen. Ob man danach einen goldenen Sarg aufgebahrt hätte und anderen Menschen die Füsse wäscht ? Wer weiss ?

Das Mädchen das gefilmt hat hätte keine Chance gehabt hier zu helfen. Das Trauma wird bleiben. Warum stand jeder nur rum? Ein "geh runter von Ihm" hat nicht gereicht. Niemand hat den Polizisten von dem sterbenden runter gezogen. Erst zum Schluss. Da hilft kein goldener Sarg und auch kein weltweiter Protest. Wir müssen daraus lernen schon vorher einzugreifen. Wenn ein Mensch durch einen anderen Menschen im sterben liegt ist "nichts aktiv" tun das schlechteste. Natürlich hat ein Polizist eine Waffe. Zivilisten damit zu erschiessen die einen Menschen retten wollen.. So bedroht kann man sich nicht fühlen,  zu mindest hätte es vielleicht das Knie vom Hals gelöst und jeder hätte gewonnen. Kein Todesopfer, keine Anklage wegen Mord, keine Ausschreitungen, keine Gewalt. 

Ich persönlich denke es wird noch sehr lange dauern bis wir begriffen haben das wir alle eins sind. Das wir uns zusammen gegen alles wehren können und uns zusammen Unterstützen müssen. Jeder auf seine Art, jeder mit seinem Talent. Vielleicht liegt es auch einfach in unserer Natur zu sammeln und zu Jagen. Plünderungen standen Tagelang ganz weit oben und die Bilder zeigten Menschen die Dinge gestohlen haben um diese zu verkaufen. Dies hat dann mit dem tragischem Tod von George Floyd wenig zu tun und darum geht es. Die Auswirkung dessen was passiert ist driftet ab. Niemand will solch einen Tot haben. Niemand will als Held der Plünderungen und der Gewalt sterben. Niemand sollte sich die Füsse waschen lassen. Das wäre die große die man in solcher Zeit braucht. Egal welche Hautfarbe man hat. Und wir sollten Helden nicht vergessen sie gebührend zu bestatten.









Freitag, 5. April 2019

Für alle Handyfotografen




In Zeiten wo Handykameras immer besser werden macht auch zunehmend das fotografieren mit dem Handy Spaß. Allerdings gibt es hier auch kleine Hürden die zu überwinden sind.

Wir alle kennen das... Das Motiv im Allgäu bei dem Sonne untergeht wirkt verwackelt, das Selfie zu 4 schneidet köpfe ab und überhaupt kommt man schwer an den Auslöser.

Genau hier setzt eine neue tolle Idee an. Ein Shutter Grip. Quasi als kleine Erweiterung. Betrieben wird das ganze mit einer herkömmlicher Batterie und verbunden wird mit Bluetooth.

Der eigentliche Vorteil liegt nun darin das man viel bequemer zum Auslöser kommt. Der Shutter Grip wird einfach nur aufgesteckt und mit Bluetooth verbunden. Fertig.

Keine Verwackelten Aufnahmen mehr, in Sekunden auf und abgebaut und es macht einfach Spaß damit zu fotografieren weil es eben doch ein paar Möglichkeiten mehr sind.

So sieht das ganze im übrigen auf meinem Iphone (X) aus. Dabei ist es Egal welches Handy oder Betriebssystem man benutzt.

Kurz noch zur Stabilität. Ja es ist Plastik. Aber auch Ja es ist gut verarbeitet wirkt äusserst Stabil und hat das Handy gut im Griff. Einziges Manko. der Grip  ist nicht wasserdicht.

Donnerstag, 7. März 2019

Gut Verstaut - Case für iEarphones

Luxusbett für die Kopfhörer






Ja, zugegeben, die kleinen Kopfhörer von Apple sind klasse. Was mich bislang nur etwas gestört hat war das lose Verpacken nach dem benutzen. Gerade beim Sport lassen sich die Kopfhörer zwar in der mitgelieferten Box verstauen, rutschen aber immer wieder aus der Hosentasche.



Von Zanasta erhält man hier eine schicke Lösung.
Das Case für die i Earphones verfügt über exakte Maße und hat eine Aussparung  für den Ladeanschluss. Kleines Highlight ist der am Case angebracht Haken mit dem sich bequem alles sich verbinden lasst. Das Material erscheint hochwertig und ist ganz ordentlich verarbeitet. Einziges Manko - man erreicht im Knopf nicht den Reset Button. Im Alltag aber kein wirklich großes Problem.



Hält Bombensicher - Der Haken vom Case.

 Ich mag das Apple Design. Im Büro ist es einfach schick und es ist zeitlos. Ich mag aber auch die vergangene Zeit und wenn es rein um die Optik geht dann steht dieser Case ganz vorne bei mir. In der alten Lederoptik, baumelt an einem Bodybag macht es einfach Spaß und man hat sie sofort zur Hand.


Gibt es hier auf Ebay








Auch als Geschenkidee 

Das nächste kleine Schmuckstück ist einfach nur eine geile Idee. I Earphones raus und in der Hand halten ? Der kurze Small Talk oder eine Musikfreie Pause ? So klein sie sind so schnell gehen sie auch verloren.  Hier gibt es eine kleine Erfindung für die Apple Watch. Gummiring ran und die i Earpods einfach darin einstecken. Hält Bombensicher und stört kein bischen beim tragen.

Das Material scheint stabil zu sein. Einen längeren Belastungstest gab es bislang noch nicht. Da das Armband der iWatch eine normale Standartbreite hat dürfte die Halterung auch an anderen Uhren passen.

Unterm Strich ein witziges vor allem aber auch praktisches Utensil das auch bei sehr kleinem Budget Spass macht und sich hervorragend  an Musikliebhaber verschenken lässt.

Gibt es hier bei Ebay




Montag, 24. August 2015

Vom kleinen Börsenbeben des grossen Mannes


Einer der heutigen Schlagzeilen lautete: "stehen wir vor einem schwarzen Montag ? Asiens Börsen geben stark nach, Dax unter 10.000 Zählern". Im Hintergrund des Bildes sieht man Menschen mit fassungslosen Gesichtern. 


Herrje. Bei manchen ist das Vermögen vom 10.000.000 Dollar quasi von jetzt auf gleich auf 9.223.444 Dollar geschrumpft. Das letzte mal als ich solch eine Panik im Gesicht von einem Menschen gesehen habe, war im Supermarkt. Ein altes Mütterchen hat sich im Preis vertan. 11 Cent fehlten. 11 Cent die sich nicht hatte. Woher auch? Wir müssen Banken retten bevor es einen noch größeren Crash geben wird. Fast schon schade das man Aktien nicht essen kann. 


Mittwoch, 29. Juli 2015

Skrupellos und Dumm

Sind wir wirklich alle so dumm ?


Es vergeht fast kein Tag ohne Meldungen. Virus hier, Datenklau dort, Betrug und Abhocke stehen hoch im Kurs. Inzwischen leben wir auch in einer Welt wo Daten verkauft und fast schon wie Bargeld gehandelt werden.  Ich selbst bekomme ebenfalls Emails. Emails mit Angeboten eines Chilenischen Bankers der mir für eine Transaktion eben einmal mehrere Millionen Euro als Dankeschön überweisen will, die Geschichte des armen russischen Mädchens das für einen Hofzofen spart, und natürlich auch wie man in nur 5 Minuten jeden Tag 500 EURO verdient.


Was steckt dahinter ? Dahinter stecken meist Programme die Emailadressen generieren oder Datenbanken in denen die selbige schon hinterlegt ist. Reagiert man darauf, wird die Emailadresse bestätigt und zum Weiterverkauf angeboten. Und das, ist nur die harmlose Variante. Natürlich gibt es kein geheimes Banksystem das alle Geheimnisse zeigt wie man schnell zu sehr viel Geld kommt. Auch kein Royal Casino über das man binnen Sekunden zum Millionär wird. Und ich kann garantieren dass das russische arme Mädchen nicht friert. Bestenfalls schwitzt -er- irgend wo in Afrika.

Vor einigen Jahren war die Zielgruppe deutlicher. Ältere Menschen die gutgläubig Geld verschickt haben. Rentner die um Ihr erspartes gebracht wurden. Menschen die mit der neuen Technik und der nie dagewesene Dreistigkeit nicht umgehen konnten. Heute sind es ganz andere Massen. Soziale Plattformen sind neben Emailadressen eine beliebte Spielwiese. Allerdings, schaut man etwas genauer hin muss man sich auch nicht wirklich wundern.

Zugegeben, manche Maschen sind schon relativ clever aufgezogen. Das Klonen von Profilen, um mit Freunden des gehackten Profils in Kontakt zu treten ist nur ein Beispiel.

Die Mehrzahl der Betrügereien ist jedoch fast schon dumm. Da wird ein kurzer IQ Test angeboten. Unter 140 hat so gut wie niemand in den Testergebnissen. 140 würde bedeuten das wir hier von äusserst hochbegabten Menschen sprechen. 140 würde bedeuten das dafür ein aufwendiger Test gemacht werden muss der sicherlich nicht in 2 Minuten zu Ende ist. Selbst wenn man alle Fragen absichtlich falsch beantwortet, kommen Ergebnisse zustande die jeden Elite Studenten vor Neid erblassen lassen würden.

Natürlich geht es nicht darum den IQ zu messen. Es geht um Daten. Durch das öffentliche Posten sollen Freunde animiert werden ebenfalls mit zu machen. So verbreitet sich der Datenklau binnen kurzer Zeit über einen ganzen Kontinent. Statistiken, Nutzerverhalten, Informationen. All dies sind Daten die verkauft oder zumindest genutzt werden.

In schlimmeren Fällen gibt es dann noch Kredite ohne Schufa, hochlukrative Nebenjobs, und Börsengeheimnisse frei Haus. Systeme bei denen eines im Vordergrund steht. Man verliert. Man verliert Geld aus Gier. Das ist das Grundprinzip. Solange bei Facebook dafür bezahlt wird diese Masche zu Publizieren. solange wird es Millionen von Usern geben die darauf hereinfallen.
Und genau das ist das erschreckende für mich.

Sind wir alle samt so dumm um auf solche Dinge rein zu fallen ?Wird hier tatsächlich mit der Naivität gezockt ? Skrupellosigkeit trifft Naivität. Solange dies funktioniert, solange wird ewig versucht den grossen Reibach mit der Dummheit zu machen.

Donnerstag, 30. April 2015


Hinrichtungen in Indonesien


Multikulti, Hilfen, soziales Abkommen. Menschenrechte, Gleichbehandlung, Humanität.

Die Hinrichtungen der Drogenschmuggler in Indonesien haben gezeigt das die Welt immer noch Ewigkeiten davon entfernt ist zusammen zu rücken. Man dealt nicht mit Drogen. Schon gar nicht in solchen Mengen wenn es um Kilo Angaben geht. Aber man erschiesst auch keine Menschen als Signal. Zwischen 50 Gramm und 90 Kilo wurden bei den verurteilten Gefunden. Marihuana, Heroin, Kokain. Mengen bei denen sich kein Grossdealer in teilen Europas die Finger schmutzig machen würde. Aus Angst vor der Höchststrafe entstehen neue ,vielleicht eigene Wahrheiten. Ob es nun der Wahrheit entspricht unwissend als Kurier missbraucht worden zu sein, bleibt offen. Anders wie bei uns muss in Indonesien der Angeklagte beweisen das man unschuldig ist. In solch einer Situation äusserst schwierig.

Manch einer geht bewusst das Risiko ein. Das Risiko für etwas Geld mit dem Leben zu bezahlen. In der Hoffnung das es schon gut gehen würde. Wer bereit ist vorsätzlich dieses Risiko zu tragen muss naiv sein. Geld durch Drogen zu verdienen um danach hingerichtet zu werden. In ärmsten Verhältnissen , liegend unter einem handbemalten Holzkreuz. Frisst Gier wirklich Hirn? Ist die Erschiessung solcher Menschen gerechtfertigt ? Wie schwach ist Diplomatie wirklich die nichts erreicht hat, und wer sind die Hintermänner für die die Drogen geschmuggelt werden und wurden?

Welche Gedanken gehen einem durch den Kopf? 72 Stunden vor der Hinrichtung. An einem Waldrand umgeben von Zitronenbäumen. War es das alles Wert? Fühl ich mich schuldig?

Was durch die Köpfe solcher Menschen geht kenne ich nur aus Zeilen. Vor vielen Jahren hatte ich Briefkontakt mit einem deutschen der in den USA in der Todeszelle gesessen hat. Ein kleiner Brief, ein paar Zeilen wurden zum Highlight der Woche.

Es ist schwer, gerade auch für die Justiz Grenzen zu ziehen. Im Jahr 2015 geht es nicht mehr um die Bestrafung durch den Tod wegen 50 Gramm Heroin. Es geht um Politik. Um Signale setzen. Um Verzweiflung weil man sonst Probleme nicht mehr anders in den Griff bekommt. Alleine deshalb ist die Indonesische Regierung für mich gescheitert. Gescheitert an der Verantwortung ein Land zu regieren. Gescheitert am Menschen , gescheitert an Würde, gescheitert an tatsächlicher Freiheit die über Leben und Tot entscheidet.


Freitag, 20. Februar 2015

Von Klatschweibern, Freunden und dem schmunzeln danach

Jean de La Bruyère (1645 - 1696)


Ich selbst habe nichts gegen Gerüchte. Gerüchte haben dazu beigetragen bekannt zu werden. Ich freue mich noch heute über gute Gerüchte, und bin froh das noch so fleissig über mich geredet wird. Wenn man neugierig wird, und einen dann die Menschen persönlich kennen gelernt haben, ist  dann auch immer alles schnell wieder vom Tisch und man kann sich das schmunzeln nicht verkneifen wenn Namen fallen. 

Ich hab auch nichts  gegen Dummheit. Wenn kleine wurstige Fingerchen irgendwelche Stellvertretungen Übernehmen und Freunden von mir Brühwarm erzählen was es so erfundenes neues gibt. Das dies an unprofessionalität nicht mehr zu überbieten ist sei dahin gestellt. Wie ich darauf reagiert habe ? Wie immer. Ich kann nicht schlecht über Menschen reden. Ich kann vielleicht den ein oder anderen Hinweis geben, aber ein Klatschweib war ich noch nie. Ich mag diese Art von Dummheit weil sie leicht verdaulich ist. Ich mag diese Dummheit aber auch, weil durch das hohe mass an Naivität daran geglaubt wird das es eine Einbahnstrasse ist. Eine Einbahnstrasse in der nur die eigenen Gerüchte Platz haben. Liebe Klatschweiber, das stimmt leider nicht. Eure Gerüchte kosten euch richtig Geld. Das versteht Ihr nur nicht wirklich . Aber das ist ein anderes Thema. 

Wie geht man damit um?
Ich kenne Models, viele Models denen es genau so geht. Was haben sie gemeinsam? Sie haben alle Erfolg. Warum wird gelästert ? Weil man neidisch darauf ist. Was passiert? Die bekommen alles brühwarm erzählt, wissen wer dahintersteckt, und freuen sich auf die nächste Möglichkeit sich daran zu erinnern...

Ich kenne Vorstände, Geschäftsleitungen und Führungspersönlichkeiten die genau wissen wie Gerüchte entstehen, und das man darauf gar nicht reagieren muss. Die Klatschweiber gehen in einem Unternehmen meist als erste. 

Würden wir alle keinen richtig guten Job machen, wäre es jedem egal. Das wäre das schlimmste was passieren könnte. Egal zu sein. 

Als ich neulich mit einem Freund von mir sprechen konnte der auf eine Vertretung zur Maniküre gestossen ist, und sich auf eine entspannende Wellnessbehandlung freute , wussten wir natürlich beide wie schnell man sich mit Geschwätz ins "Aus" schiessen kann. Aus der entspannten Wellnessbehandlung wurde eine heisse Gerüchteküche, und aus den angedachten Empfehlungen wurden dann Luft. Heisse Luft. Perfekt passend zum Thema. 

Ich kann dies alles nur an meinem eigenen Beispiel festmachen. Solange man über einen redet ist man noch nicht tot. Ich habe ein halbes Jahrzehnt gebraucht um herauszufinden mit wem ich zusammen arbeiten will, wer dazu passt und von wem man sich besser trennt. Ein halbes Jahrzehnt das dazu geführt hat das sich Picslocation sagenhaft weiterentwickelt hat. Ein halbes Jahrzehnt das mir recht gegeben hat. Ich wäre heute nicht der, hätte ich damals nicht die richtigen Entscheidungen getroffen. Es gibt Menschen die sich bewährt haben. All diese Menschen sind Teil eines grossen ganzen. Ich kenne Menschen die Leben von Empfehlungen weil diese einfach einen sagenhaften Job machen. Und ich kenne Menschen die sich in all den Jahren kein bisschen, dem Körperumfang einmal aussen vor gelassen, entwickelt haben. Von den erfolgreichen höre ich nie etwas was nicht ernst zu nehmen ist.   

Wenn jemand Jahre damit verbringt schlecht zu reden, ohne zu bemerken das es dem anderen mehr nützt als schadet, dann kann man durchaus von einer gewissen Dummheit sprechen. Im Geschäftsleben werden Klatschtanten nie wirklich ernst genommen, im Geschäftsleben nickt man aus Höflichkeit . Im Geschäftsleben geht es um Ergebnisse. 

Privat ist das nicht anders. Ich kenne niemanden der Erfolg hat und die Notwendigkeit besitzt so zu reagieren. Ich kenne Menschen die sich durch mich kennen gelernt haben, die zu mir nicht passten, aber untereinander hervorragend miteinander auskommen. Das dort aus Frust neue Dick und Doof folgen entstehen, dafür habe ich Verständnis. 

Was will man damit erreichen ?
Das Kunden ausbleiben. Was erreicht man wirklich damit ? Genau das Gegenteil. 
Natürlich mag ich auch nicht jeden und alles. Aber schlecht über jemanden reden mach ich nicht. Die allermeisten Menschen wissen, das wenn jemand ungefragt zu erzählen anfängt, man nicht alles glauben sollte. Es wäre ein Kampf gegen Windmühlen. Selbst wenn man jeden Tag mit 10 Menschen sprechen würde, bräuchte man 10.000 Tage um nur den Kernbereich von Ulm zu erreichen. Manche haben gerade einmal 10 Kunden im Jahr.  Das man sich damit mehr kaputt macht als ganz, ist solche Menschen egal. Wer von Unprofessionalität lebt, hat selbst keinen Anspruch auf Erfolg. Wünschen tue ich es jedem . Egal was er oder sie über mich erzählt. Ich wünsche niemanden etwas schlechtes. Ich weiss nur wer was über mich erzählt. Und das reicht schon vollkommen aus weil Tratschweiber immer denken das es nie etwas über sie gibt ;-)